Eine Blockade beim Flirten im Club kennt fast jeder Mann, der feiern geht, um Frauen kennenzulernen. Du stehst mitten auf der Tanzfläche, um dich herum lauter Grüppchen, die sich unterhalten, und du stehst allein oder mit einem Kumpel da. Irgendwie kommst du nicht rein. Du traust dich nicht, eine Frau anzusprechen, nicht mal andere Leute, und am Ende des Abends gehst du nach Hause, ohne mit einer einzigen Frau gesprochen zu haben.
Ich habe das Video dazu auf Koh Samui gedreht, nach einer Beachparty, auf der genau das passiert ist. Nicht mir, sondern meinem Kumpel. In diesem Artikel erkläre ich dir, was State-Verlust eigentlich ist, warum er vor allem im Kopf entsteht und mit welcher einfachen Gewohnheit du ihn Schritt für Schritt in den Griff bekommst.
Das Wichtigste in Kürze
- Dein State ist dein mentaler Zustand beim Feiern, und ohne ihn sprichst du niemanden an.
- Die Blockade entsteht durch zu viele Gedanken, zu viel Theorie und zu wenig Praxis.
- Ein Hallo im Vorbeigehen ist keine Interaktion, erst ein echtes Hin und Her bringt dich in den State.
- Rede mit Menschen, sobald du aus dem Haus gehst, auch mit Männern und Gruppen.
- Den State zurückzuholen ist wie ein Muskel, den du mit jeder Wiederholung stärker machst.
Was State-Verlust beim Flirten im Club bedeutet
Mit State meine ich deinen mentalen Zustand. Wenn du gut drauf bist, redest du mit allen, es macht Spaß, und das Ansprechen fällt dir leicht. Wenn du ihn verlierst, oder gar nicht erst hast, fühlst du dich plötzlich nicht mehr wohl. Du stehst da, schaust den anderen zu und kommst nicht ins Gespräch.
Typisch ist dann folgende Szene: Dein Kumpel sagt zu dir, sprich doch mal die an. Und genau in dem Moment hast du überhaupt keine Lust mehr, weil es sich anfühlt, als müsstest du. Du blockierst komplett, suchst Ausreden, und der Abend ist gelaufen. Das betrifft unglaublich viele Männer, Anfänger genauso wie Leute, die schon länger ausgehen.
Ein Beispiel von der Beachparty
Auf der Beachparty stand mein Kumpel irgendwann einfach nur noch da. Ich hatte ein paar Jungs kennengelernt und mich mit ihnen unterhalten, er stand ein paar Meter daneben und wollte sich nicht mal in die Gruppe integrieren. Irgendwann ist er einfach weggelaufen, den Strand entlang, und war eine halbe Stunde weg. Ich stand allein auf der Party.
Er ist kein Einzelfall. Gerade deshalb habe ich das Video gemacht. Die gute Nachricht ist: Diese Blockade ist kein Charakterzug, sondern ein Zustand, aus dem du lernen kannst herauszukommen.

Warum die Blockade im Kopf entsteht
Während du blockiert dastehst, laufen ununterbrochen Gedanken. Was wäre, wenn sie komisch reagiert? Ich darf nicht seltsam rüberkommen. Ich darf die Hände nicht in den Taschen haben. Ich darf keinen schlechten Einstieg bringen. Und überhaupt, was soll ich eigentlich sagen? Jeder dieser Gedanken zieht den nächsten nach sich, eine richtige Kettenreaktion.
Das Verrückte ist: Je länger du dich mit dem Thema beschäftigst, desto schlimmer kann es werden. Du hast mehr Theorien gehört, schaust ein Video nach dem anderen und hast für jede Situation drei Regeln im Kopf. Was dir fehlt, ist die Praxis. Deshalb weißt du nicht, wann du was einsetzen sollst. Wenn du dich generell schwertust, den ersten Schritt zu machen, lies auch meinen Artikel zum Thema Komfortzone verlassen.
Boxsack statt Sparring: Theorie ersetzt keine Praxis
Stell dir einen Kampfsportler vor, der monatelang nur am Boxsack trainiert. Dann geht er zum ersten Mal ins Sparring, kriegt ein paar Schläge ins Gesicht, macht die Augen zu und weiß nicht, wie er reagieren soll. Dieser Reflex ist genau das, was bei dir im Club passiert. Nicht, weil du es nicht kannst, sondern weil dir die Erfahrung fehlt.
Die Lösung ist deshalb nicht noch ein Video und noch eine Technik. Die Lösung ist, ins Tun zu kommen. Nicht rumstehen und beobachten, sondern handeln. Das ist am Anfang ungewohnt, aber genau dadurch baust du die Erfahrung auf, die dir in diesem Moment fehlt.
Ein Hallo im Vorbeigehen ist keine Interaktion
Viele denken, sie hätten sich aufgewärmt, weil sie einer Frau im Vorbeigehen Hallo gesagt haben. Das ist kein Warm-up. Das ist eine Aktion von dir, aber keine Interaktion. Interaktion heißt: Du sagst etwas, sie sagt etwas, und du reagierst auf das, was sie gesagt hat. Erst dieses Hin und Her bringt dich in Fahrt.
Auf der Beachparty habe ich genau das gemacht. Ich habe einen Typen aus Neuseeland angequatscht, wir haben kurz hin und her geredet, und als er weiterwollte, bin ich einfach mitgegangen zu seiner Gruppe. Er hat mich vorgestellt, und schon war ich drin. Danach hatte ich einen richtig guten Abend. Du siehst: Es müssen nicht sofort Frauen sein. Jede echte Interaktion zählt. Ob du dabei allein oder mit Begleitung besser fährst, beschreibe ich in meinem Artikel Frauen ansprechen mit oder ohne Wingman.
Von der Haustür an ins Gespräch kommen
Der wichtigste Punkt: Fang nicht erst im Club an. Damit du nicht den blockierten State trainierst, sondern den guten, kommst du von Anfang an ins Tun. Sobald du aus dem Haus gehst, redest du mit Menschen. Im Taxi, in der Schlange vor dem Club, an der Bar. Und reden heißt zwei, drei Sätze echte Interaktion, nicht nur ein kurzer Gruß.
Sobald du dich mit anderen unterhältst, hast du das Gefühl, drin zu sein. Und genau dieses Gefühl ist dein State. Je früher am Abend du in die Interaktion kommst, desto leichter fällt dir später das Ansprechen. Wenn du das regelmäßig machst, wird es zur Gewohnheit, und die Blockade tritt immer seltener auf.
Raus aus dem Kopf, rein in den Körper: der erste Schritt
Der Schlüssel zum Ganzen ist ein Satz: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper. Und rein in den Körper fängt mit einem ersten Schritt an, einem Schritt auf die Person zu. Wenn du diesen Schritt gemacht hast, ist das Schwerste schon erledigt.
Der zweite Schritt ist der Impuls. Sag einfach etwas, auch wenn es simpel ist: Hey, wer bist du? Hey, wie heißt du? Danach geht es hin und her wie beim Ballspielen, und dir fällt von allein etwas ein, weil du schon zwei, drei Sätze geredet hast. Wenn die Person kein Gespräch möchte, ist das auch völlig in Ordnung. Du sagst freundlich tschüss und gehst weiter zum nächsten. Wie ein guter Einstieg im Detail aussieht, findest du in meiner Anleitung zum Frauen ansprechen.
Versprechen kann ich dir eines nicht: dass die Blockade sofort für immer weg ist. Es ist wie ein Muskel. Je öfter du dich aus dem blockierten Zustand in den sozialen holst, desto schneller klappt es beim nächsten Mal.
- Erster Schritt: geh auf eine Person zu, bevor du nachdenkst.
- Impuls: sag einen einfachen Satz wie Hey, wer bist du?
- Hin und Her: reagiere auf das, was sie sagt.
- Weiterziehen: will sie nicht reden, verabschiedest du dich freundlich.
Häufige Fragen
Was bedeutet State beim Flirten im Club?
State ist dein mentaler Zustand beim Ausgehen. Bist du im State, bist du sozial, redest locker mit Leuten und traust dich anzusprechen. Ohne ihn stehst du blockiert herum und kommst nicht ins Gespräch.
Warum traue ich mich im Club nicht, Frauen anzusprechen?
Meist hängst du im Kopf fest: zu viele Gedanken, zu viele Regeln, zu wenig Praxis. Die Lösung ist nicht mehr Theorie, sondern früh am Abend in echte Gespräche zu kommen.
Wie wärme ich mich vor dem Ansprechen im Club auf?
Fang schon auf dem Weg an und rede mit Menschen, zum Beispiel in der Schlange oder an der Bar. Wichtig sind zwei, drei Sätze echtes Hin und Her, ein kurzer Gruß im Vorbeigehen reicht nicht.
Muss ich zum Aufwärmen Frauen ansprechen?
Nein. Jede echte Interaktion zählt, auch mit Männern oder gemischten Gruppen. Oft nehmen dich andere Leute sogar in ihre Gruppe mit, und dann bist du automatisch mitten im Abend.
Was tun, wenn mein Kumpel mich zum Ansprechen drängt?
Druck von außen verstärkt die Blockade oft. Nimm den Druck raus, indem du einfach mit irgendwem ein kurzes Gespräch anfängst, ohne Ziel. Sobald du im Gespräch bist, kommt die Lust aufs Ansprechen meist von allein.
Dein nächster Schritt
Wenn du merkst, dass dich diese Blockade im Club immer wieder ausbremst, schauen wir uns das gerne gemeinsam an. Buch dir dafür ein kostenloses Erstgespräch mit mir.


