October Man Sequence: Was hinter der verbotenen Technik steckt

Marko MitrovicMarko Mitrovic
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Video: October Man Sequence: Was hinter der verbotenen Technik steckt

Die October Man Sequence ist einer dieser Begriffe, die in der Verführungsszene seit Jahren herumgeistern. Du stößt in Foren, alten Videos oder Büchern darauf, und immer schwingt etwas Geheimnisvolles mit: eine angeblich verbotene Technik, so stark, dass man sie besser nicht anwenden sollte. Genau dieser Ruf macht neugierig, und deshalb suchen bis heute viele Männer danach.

Ich habe die October Man Sequence 2017 in einem Video vorgestellt und damals schon dazugesagt, dass ich keine Garantie gebe, sie richtig erklärt zu haben. Heute schaue ich mit mehr Abstand darauf. In diesem Artikel erkläre ich dir, was mit dem Begriff gemeint ist, woher er kommt und warum er als verboten gilt. Eine Anleitung zum Nachmachen bekommst du hier bewusst nicht. Stattdessen sage ich dir ehrlich, wie ich die Technik einordne und was beim Kennenlernen aus meiner Erfahrung wirklich funktioniert.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die October Man Sequence ist eine Technik aus dem Umfeld von Ross Jeffries und seinem Ansatz Speed Seduction.
  • Sie kombiniert hypnotisch angehauchte Sprachmuster aus dem NLP mit sogenanntem Anchoring, also dem Verknüpfen von Gefühlen mit einer Berührung.
  • Als verboten gilt sie, weil sie darauf abzielt, Gefühle gezielt zu steuern, statt eine echte Begegnung entstehen zu lassen.
  • Wissenschaftlich sind die Grundannahmen des NLP kaum belegt, und Berührung gehört immer in einen Rahmen mit klarem Einvernehmen.
  • Echte Gespräche über Erlebnisse und Gefühle, Ehrlichkeit und das Lesen von Signalen bringen dich weiter als jede Sequenz.

Was ist die October Man Sequence?

Die October Man Sequence ist ein Begriff aus der Pickup Szene der 1990er und 2000er Jahre. Gemeint ist eine Abfolge aus Gesprächsführung, bildhafter Sprache und Berührung, die bei einer Frau in kurzer Zeit starke Gefühle von Verbundenheit und Anziehung auslösen soll. Der Name selbst klingt nach Geheimcode, und um seine Herkunft ranken sich verschiedene Geschichten. Sicher ist nur, dass die Technik mit Ross Jeffries und seinem Ansatz in Verbindung gebracht wird.

Auf Begriffsebene steckt dahinter eine einfache Idee: Man spricht über intensive Gefühle, lässt sie im Gespräch lebendig werden und verknüpft sie mit einer Geste. Später soll diese Geste das Gefühl wieder hervorrufen. Genau diese Idee ist der Kern, und genau an ihr entzündet sich auch die Kritik. Wenn dich weitere Begriffe aus der Szene interessieren, findest du sie in meinem Pickup ABC.

Ross Jeffries und Speed Seduction: Woher die Technik stammt

Ross Jeffries gilt als einer der frühen Namen der Verführungsszene in den USA. Mit Speed Seduction hat er einen Ansatz bekannt gemacht, der stark auf Neurolinguistisches Programmieren, kurz NLP, und auf Elemente aus der Hypnose zurückgreift. Die Grundidee: Sprache soll nicht nur Informationen transportieren, sondern innere Bilder und Zustände beim Gegenüber auslösen.

Viele spätere Schulen der Pickup Szene haben sich von diesem Ansatz abgegrenzt und stärker auf Ausstrahlung, Körpersprache und echtes Interesse gesetzt. Speed Seduction blieb trotzdem bekannt, auch weil Begriffe wie die October Man Sequence immer wieder als besonders mächtige Geheimwaffe gehandelt wurden. Über den Unterschied zwischen Technik und Haltung habe ich in Frauen verführen: Die Tricks hinter den Tricks ausführlich geschrieben.

Marko Mitrovic erklärt die October Man Sequence und ihre Herkunft aus Speed Seduction
Die October Man Sequence: viel Mythos, wenig Substanz.

NLP Sprachmuster und Anchoring einfach erklärt

Zwei Bausteine stehen hinter der Technik. Der erste sind sogenannte hypnotische Sprachmuster. Damit ist eine bildhafte, eher vage Art zu sprechen gemeint, die das Gegenüber dazu bringen soll, sich ein Gefühl innerlich vorzustellen und es dabei ein Stück weit zu erleben. Man redet also nicht über Fakten, sondern über Empfindungen.

Der zweite Baustein ist Anchoring, auf Deutsch Ankern. Die Annahme aus dem NLP lautet: Wenn ein Mensch gerade ein starkes Gefühl hat und in diesem Moment ein bestimmter Reiz auftritt, zum Beispiel eine Berührung am Arm, dann verbindet das Gehirn beides. Später soll derselbe Reiz das Gefühl wieder abrufen. Das erinnert an klassische Konditionierung, nur dass im NLP sehr viel mehr Wirkung versprochen wird, als sich seriös belegen lässt.

Wichtig ist mir: Ich erkläre dir hier nur, was die Begriffe bedeuten. Konkrete Formulierungen oder Abläufe zum Nachmachen gibt es von mir dazu nicht, aus den Gründen, die ich dir gleich erkläre.

Warum die October Man Sequence als verboten gilt

Das Wort verboten ist natürlich kein juristischer Begriff. In der Szene bedeutet es so viel wie: Diese Technik ist so stark, dass man vorsichtig damit sein sollte. Genau dieser Ruf hat sie bekannt gemacht. Wer etwas Verbotenes in der Hand zu haben glaubt, fühlt sich überlegen, und das verkauft sich gut.

Der eigentliche Grund für den Ruf liegt aber woanders. Die Technik zielt darauf ab, Gefühle bei einer Frau gezielt zu erzeugen und an dich zu koppeln, ohne dass sie mitbekommt, was gerade passiert. Das ist der Punkt, an dem aus Flirten Steuerung wird. Und genau das empfinden viele Menschen zu Recht als Grenzüberschreitung, egal ob die Technik am Ende wirkt oder nicht.

Ehrliche Einordnung: Manipulation, Einvernehmen und fehlende Belege

Ich sehe das heute klar: Alles, was darauf ausgelegt ist, das Gegenüber an seinem eigenen Urteil vorbei zu beeinflussen, ist Manipulation. Eine Frau soll sich für dich entscheiden, weil sie dich mag und dir vertraut, nicht weil du einen Mechanismus ausgelöst hast. Alles andere führt zu Begegnungen, die sich später schal anfühlen, für sie und für dich.

Dazu kommt das Thema Berührung. Körperkontakt gehört in einen Rahmen, in dem beide sich wohlfühlen und die Frau zeigt, dass sie die Nähe will. Berührung als Werkzeug einzusetzen, um ein Gefühl zu verankern, verdreht genau das. Wenn sie zurückweicht oder unsicher wirkt, ist Abstand die einzig richtige Antwort.

Und schließlich die Wirkung: Die Grundannahmen des NLP gelten in der psychologischen Forschung als kaum belegt. Studien und Übersichtsarbeiten haben die versprochenen Effekte weitgehend nicht bestätigen können. Was viele Männer als Erfolg der Technik erlebt haben, lässt sich meist einfacher erklären: Sie haben über Gefühle gesprochen, waren präsent und haben Interesse gezeigt. Das wirkt, aber dafür brauchst du keine Sequenz.

Was statt der October Man Sequence wirklich funktioniert

Der wahre Kern, der in der Technik steckt, ist eigentlich banal: Gespräche über Emotionen und Erlebnisse verbinden mehr als Gespräche über Jobs und Wetter. Wenn ihr euch über einen besonderen Moment, eine Reise oder einen Traum austauscht, entsteht Nähe ganz von selbst. Du musst sie nicht erzwingen, du musst nur ehrlich interessiert sein und zuhören. Gute Ansätze dafür findest du in meinen Fragen fürs Date.

Genauso wichtig ist Ehrlichkeit. Sag, was du denkst, zeig, dass du sie magst, und lass sie selbst entscheiden. Das ist am Anfang ungewohnter als ein Skript, aber es zieht genau die Frauen an, die wirklich zu dir passen.

Und lerne, Signale zu lesen. Sucht sie Blickkontakt, stellt sie Rückfragen, kommt sie dir näher? Dann darfst du einen Schritt weitergehen. Wirkt sie zurückhaltend, nimmst du Tempo raus. Wie du solche Zeichen erkennst, erkläre ich in Flirten lernen: 3 Anzeichen, dass sie auf dich steht.

  • Rede über Erlebnisse und Gefühle statt über Fakten.
  • Zeig ehrliches Interesse und hör wirklich zu.
  • Sei offen mit deinen Absichten.
  • Achte auf ihre Signale und respektiere ein Zögern.
  • Berührung nur, wenn sie die Nähe sichtbar erwidert.

Häufige Fragen

Was ist die October Man Sequence?

Die October Man Sequence ist eine Technik aus dem Umfeld von Ross Jeffries und Speed Seduction. Sie verbindet hypnotisch angehauchte Sprachmuster aus dem NLP mit Anchoring, also dem Verknüpfen eines Gefühls mit einer Berührung.

Warum gilt die October Man Sequence als verboten?

Verboten ist hier kein rechtlicher Begriff, sondern ein Ruf aus der Szene. Er kommt daher, dass die Technik Gefühle gezielt steuern soll, ohne dass die Frau es bemerkt, was viele zu Recht als Manipulation sehen.

Funktioniert die October Man Sequence wirklich?

Wissenschaftlich sind die Annahmen des NLP kaum belegt. Was als Wirkung erlebt wird, lässt sich meist mit ganz normalen Faktoren erklären: Interesse, Präsenz und Gespräche über Gefühle.

Was ist Anchoring beim Flirten?

Anchoring stammt aus dem NLP und meint die Idee, ein Gefühl mit einem Reiz wie einer Berührung zu verknüpfen, damit derselbe Reiz das Gefühl später wieder abruft. Belegt ist das in dieser Form kaum, und Berührung gehört immer in einen Rahmen mit Einvernehmen.

Was ist Speed Seduction?

Speed Seduction ist ein Verführungsansatz von Ross Jeffries, der stark auf NLP und Hypnose zurückgreift. Er war vor allem in den Anfängen der Pickup Szene bekannt.

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Flirt- und Dating-Coach Marko Mitrovic
Über den Autor
Marko Mitrovic

Gründer von Flirt Empire und seit 2014 hauptberuflich Flirt- und Dating-Coach. Über 900 Männer hat er persönlich begleitet – vom ersten Ansprechen bis zur Beziehung.

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