Die Illusion des Helden

Die Illusion des Helden

Das die Illusion des Helden:

Der Held in einer Geschichte ist nicht unbedingt der, der am glücklichsten ist. Der Held ist derjenige, der die meisten Menschen glücklich macht.

Es ist die Erkenntnis über den Schmerz des Helden. Und seine Verantwortung.

Wie meine ich das?

Nun, dafür muss ich etwas weiter ausholen.

Was passiert momentan in der Welt? Kriege, politische Auseinandersetzungen, Naturkatastrophen und Terrorismus sind die ersten Dinge, die mir dabei einfallen. Das sind alles negative Dinge.

Was hören wir für positive Geschichten?

Egal was für welche, auf jeden Fall viel zu wenige.

Dabei findet wahrer Heldentum jeden Tag vor unserer eigenen Nase statt.
Dazu muss ich erklären, was ein Held in meinen Augen ist.

Ein Held ist jemand, der liebt.

Jemand der liebt ist jemand, der eine Leidenschaft für etwas entwickeln kann, was nicht unbedingt lebensnotwendig für ihn ist.
Das meine ich ganz tief veranlagt, evolutionär gesehen. Wenn ein Mann eine Frau liebt, ist das für ihn direkt nicht überlebenswichtig. Für seine DNA selbstverständlich schon, aber nicht für ihn als Lebewesen, daher ist es im Grunde genommen etwas freiwilliges.

Wer liebt, tut dies also freiwillig ( oder wurde dazu verführt dies zu fühlen 😀 ).

Jemand, der liebt, ist bereit Schmerzen für das Wohl des Geliebten zu ertragen, stimmt's?
Hast du schon einmal Schmerz gefühlt, den du mit Absicht vor der Person verborgen hast, die ihn dir zugefügt hat? Dann hast du geliebt, auch wenn in einer komischen Form.

Komisch warum? Weil du freiwillig Schmerz aushältst, obwohl du das eigentlich nicht müsstest. Und warum tust du das? Egal warum, wenn du wirklich tief mit einem warum hinterfragst, es kommt immer das gleiche dabei raus: Weil du das Richtige tun willst.

Nun, wie kann freiwillig Schmerz auszuhalten das Richtige sein?

Weil du ihn aushalten musst, um an dein Ziel zu kommen. Dieser Schmerz ist der Preis für die Liebe. Eine Behauptung, über die ich auch erstmal nachdenken musste, als ich darauf kam. Ich habe mir alle möglichen Dinge vorgestellt:
Was ist, wenn der Preis für Emotionen nach der Intensität deines Invests bestimmt wird?
Zusammen mit der These, dass man erntet was man säht, bedeutet dass:

So viel Liebe wie du anderen schenkst,  so viel bekommst du am Ende zurück. Genauso mit Schmerzen, die du anderen hinzufügst.

Warum ist das so? Weil eine Person sich immer daran erinnert, wie du ihr gegenüber bist/warst.
Warst du also permanent ( und ich meine jetzt wirklich durchgehend ohne Einbruch ) super lieb zu einer Person und hast ihr nicht ein einziges Mal mit Absicht (!) weg getan oder bist ihr in den Rücken gefallen, wird sie dir Vertrauen entgegenbringen und dir ihre Loyalität schenken.

Tust du ihr jedoch ein einziges Mal mit Absicht weh, verliert sie dieses tief verankerte Vertrauen zu dir. So traurig es ist, dieser Schritt ist dann nur noch schwer rückgängig zu machen.
Versuch das mal nachzuvollziehen und das Gefühl in dir zu spüren, dass du hattest, als dich jemand das erste Mal verletzt hat mit Absicht, mit diesem böswilligen "du bist mir scheißegal"-Blick. Kennst du den? Genau. So fühlt sich die andere Person, die du verletzt, wenn du es mit Absicht tust. Deshalb das permanente Lieben, ohne Einbruch.

Nun denn, wenn wir uns alle perfekt verhalten würden, gäbe es keinen Grund, jemanden mit Absicht zu verletzen. Wenn wir jetzt auf das Thema Pickup eingehen, verbunden mit unserer gewonnenen Erkenntnis, komme ich auf folgende Situation:

Wenn dein Skillset als PUA so gut geworden ist mit der Zeit, dass jedes Kennenlernen einer Frau einer perfekten Romanze gleicht, dann beginnt das Dilemma des Helden.

Schau, was passiert, wenn ein solch krasser PUA eine Frau kennen lernt und alles läuft einfach wie geschmiert?

Es fehlen Ecken und Kanten. Die Frau schaut dich von Anfang an an, als wäre sie seit ihrer Geburt unsterblich in dich verliebt und bettelt förmlich darum, dir etwas Gutes tun zu dürfen.
Weil du das schon kennst, langweilt dich das. Du beginnst automatisch, nach Ecken und Kanten, Fehlern in ihrem System zu suchen. Natürlich muss ich anmerken, dass es Frauen gibt, die einen nicht langweilen, allerdings macht das keinen Unterschied, du beginnst nach Fehlern zu suchen. Warum? Nun ja ganz einfach: Weil für dich sonst die Einzigartigkeit in der Person fehlt. Sie ist einfach zu glatt, glitscht dir immer zwischen den Fingern durch, wenn du versuchst sie zu halten.
Du kannst jede einzelne Situation einfach zu eurer beider Zufriedenheit lösen, sodass sie ein glückliches Ende nimmt, indem du dich selbst einfach opferst und den Schmerz erträgst. Das ist an sich auch nicht falsch, nur entsteht auf Dauer, wenn das immer so läuft und sie es nicht lernt, dass sie auch mal der Held sein muss, dadurch ein Ungleichgewicht, dass zu deinem Unglück führt. Warum? Weil sie dich leer hinterlässt. Du hast deine Liebe lange Zeit vergossen, aber niemand hat den Krug wieder aufgefüllt. In dem Fall musst du abwägen, ob du weiter kämpfst, oder ob es ein Ausnutzen ist, ohne Chance auf Besserung. Es bringt keinem PUA etwas, unendlich viel Energie an eine Frau zu verschwenden, wenn sie diese Liebe nicht will und vor allem nicht dazu bereit ist, für sie zu kämpfen. Das ist der Unterschied der Kalibrierung hier:

Wenn du in deinem Target den Willen zu Kämpfen siehst, kämpfe weiter und sei der Held!

Siehst du ihn nicht mehr, rekapituliere die Situation und entscheide, ob sie dich überhaupt will.

Wenn Kämpfen gut ist aber Schmerz bedeutet, kann es sein, dass Schmerz vielleicht nichts Schlimmes ist?

Findest du Schmetterlinge im Bauch etwa angenehm? Also ich nicht, wenn ich darüber nachdenke. Sie machen nervös, hibbelig, aufgedreht und ungeduldig. Und dennoch ist dieser leichte Schmerz im Bauch erregend.

Nun, jetzt kommt die Frage der Intensität der Emotion ins Spiel.

Wie viel Schmerz ist noch angenehm? Wann wird es zu viel und wie geht man damit um?

Nun, ich möchte dir sagen, wie ich damit umgehe.

Schmerz ist eine Illusion. Sie fühlen sich echt an, sind aber eigentlich nicht echt, was du dann siehst, wenn du ihn betäubst.
Du, als Magier, verbrauchst mit deinem Liebeszauber Mana, das dir permanent, jede Sekunde, Zauberkraft entzieht. Im Grunde meine ich damit einfach die Beständigkeit jemanden dauerhaft, ohne Einbrüche, vollkommen zu Lieben, ihm Alles zu geben und sich für sein Wohl aufzuopfern. Wie gut du diese Fähigkeit beherrscht, entscheidet im Endeffekt darüber, wie lange du eine glückliche Beziehung führen kannst.
Wenn du noch nie eine glückliche Beziehung hattest oder Beziehungen nach wenigen Wochen schon den Bach runtergehen, obwohl es Anfangs echt schön war, liegt das genau am Mangel dieser Fähigkeit. Natürlich nicht nur auf deiner Seite, sondern auch auf der Seite deines Partners, aber den kannst du nicht ändern, sondern nur dich selbst.
Deshalb scheint es das Richtige zu sein, an sich selbst anzufangen, diesen Skill auszuleben, sich aufzuopfern für den Partner und alles für ihn zu tun, ohne etwas dafür zu verlangen als Gegenleistung. Ein Held zu sein eben.

Aber ist das auch wirklich das Richtige ein Held zu sein?

Das ist eine wahrhaftig grundlegende Frage. Was wäre der Maßstab zu entscheiden, ob es das Richtige ist, sich wie ein Held zu verhalten?

Ich stelle mir gerne den weitreichendsten Blickwinkel auf Fragen vor, wenn ich eine Antwort auf die Frage richtig oder falsch suche.

Das wäre wahrscheinlich unsere Menschheit als Lebensform im Universum.
Um die Frage von richtig und falsch zu kläfren, denken wir mal ein Szenario der Zukunft durch:

In diesem Kampf geht es darum, wer von uns Menschen am längsten überlebt und mit wie viel Macht jeder einzelne von uns in die Zeit geht, die nicht mehr von uns, sondern von Robotern, Robotermenschen, kontrolliert wird. ( By the way etwas fürs Kopfkino: Was sieht der letzte Mensch kurz vor seinem Tod? )

Abgedreht? Keineswegs. Google mal Transhumanismus. Wir Menschen haben jetzt schon angefangen einzelne Körperteile von uns durch Maschinen zu ersetzen wie Arme, Beine, Hände, etc.
Wir benutzen elektronische Gadgets wie Smartphones und bald auch intelligente Brillen, die unsere eigenen Fähigkeiten steigern.

Wir sind Cyborgs, halb Mensch, halb Maschine, heute schon.

Nur was ist in 20 Jahren, wenn wir den Punkt erreichen, an dem die Computerkraft die Kraft des menschlichen Gehirns übersteigt, die Singularität eintritt?
Wissen wir natürlich nicht, aber mal angenommen wir benutzen den Computer um uns selbst besser zu verstehen. Und damit das noch effizienter geht, schlägt der Computer vor, dass wir mit ihm verschmelzen. Er scannt also jedes einzelne Atom von unserem Gehirn und bootet es aus der Cloud in einen Druidenkörper, als Virtual Human Mind.

Komische Vorstellung oder? Sehen wir dann nur etwas, wenn wir eine Kamera an unsere Maschine angeschlossen haben?
Was passiert wenn wir sterben? Wird dann unser Backup von gestern kurz vor dem Schlafen gehen gebootet und wir bekommen erzählt, dass wir eigentlich gestern gestorben sind, aber im Grunde wachen wir wahrnehmungstechnisch einfach nur übermorgen auf und uns fehlt ein Tag.

Und was ist, wenn wir mehrmals geladen werden in die Druiden? Welches ist dann das Ich, dass das sagen hat noch?

Gibt es dann noch so etwas wie Liebe? Oder werden wir das nicht mehr brauchen, weil wir uns eh nicht mehr fortpflanzen können. Ist schließlich schwierig wenn die gesamte menschliche Rasse keinen biologischen Körper mehr besitzt. Biologisches Leben werden wir dann auch nicht mehr brauchen, weil das Ressourcenverschwendung bedeutet, wir uns als neue Götterrasse sehen und unser nächstes Ziel die Übernahme unseres Universums ist?

Wie werden wir denken? So ein Computer kann unsere Gehirnprozesse doch bestimmt optimieren und verschnellern. Wenn wir dann alle über das Internet miteinander verbunden sind, haben wir eine Popup Nachricht von Facebook schon verstanden in dem Moment, als sie ankommt, und die Antwort eine Millisekunde später schon wieder verschickt. Vielleicht entsteht dadurch eine ganz neuartige Art zu kommunizieren. Werden wir dann noch Pickup brauchen? Wenn wir dann immer noch so soziale Wesen sind wie jetzt und Sympathie und Liebe spüren können, mit Sicherheit.

Aber was wenn nicht? Was wenn die Art als Computer zu denken sich anfühlt wie das Summen eines Bienenschwarms? Wir als einzelne sind dann eh abhängig von Druidenherstellern, Gehirn-Backup-Hostern und den Stromlieferanten. Können wir dann überhaupt noch als Individuum handeln?

Oder ist jeder Mensch, der bis zu dem Zeitpunkt lebt, ab dem wir Gehirne scannen können, unsterblich und somit ein Gott? Ist es das wohin uns unsere Reise führt?

Weiß ich nicht. Das sind zwar mehr philosophische Fragen, dennoch wie ich finde sehr interessant. Bitte stempel diese Vorstellung nicht als Gelaber ab, es ist deine Zukunft, um die es hier geht, falls du das nicht verstanden hast. Deine Schuld, wenn du nicht so weit im voraus denkst. Jeder Schachspieler, der einen Zug weiter denkt als du, ist dir überlegen.
Jedenfalls können wir die Zukunft nur beeinflussen, indem wir heute etwas tun, dass sie prägt.

Nun denn, mal angenommen der Tag kommt, an dem jeder Mensch seine biologische Hülle verlässt und freiwillig zum Druiden wird. Die Menschen, die an diesem Tag leben, sind wahrscheinlich die wichtigste Generation unserer Geschichte. Wenn wir Glück haben, sind wir das vielleicht sogar.

Sollten das Menschen sein, die andere mit Absicht verletzen könnten? Was wären das für ein Götter?
Wollen wir der nächsten Generation nicht lieber etwas anderes mit auf den Weg geben, unwissend, ob es das Richtige ist?

Die Fähigkeit und die Kraft ein Held zu sein.

Die Menschheit als eine große Sache zu sehen, von der man ein Teil ist. Wenn wir eine Menschenkette Hand in Hand bilden müssten alle zusammen, hättest du dann links und rechts lieber zwei, die dich hassen oder die dich lieben? Wenn letzteres, dann musst du zuerst selbst ein Liebender sein. Du kannst von anderen schließlich nur das verlangen, was du von dir selbst verlangst.

Das bedeutet für die Praxis:

Arbeite an deinem Skill der Held für jemanden zu sein.

Trainiere ständig deine Fähigkeit nicht einzuknicken und deiner Wut oder Traurigkeit die Oberhand zu geben. Wenn du wütend oder traurig bist, darfst du das natürlich ausdrücken, aber lass dir deine Taten davon nicht beeinflussen.

Sei ein heldenhaftes Vorbild für andere und vor allem hilf ihnen auch einer zu sein!
Denn einerseits hast du dann einen Held als Freund auf deiner Seite und andererseits verbesserst du dadurch die Menschheit.

Anderer Punkt:

Was ist, wenn es böse Menschen gibt, die diese Gutmütigkeit anderer für sich ausnutzen wollen?
Was, wenn du deiner Freundin im Grunde scheißegal bist, so lange du ihr den Urlaub und ihren Lifestyle finanzierst?
Wie zum Teufel gewinnt man gegen diese unfair spielenden Menschen?

Ich hätte am liebsten gesagt "ganz einfach", aber es ist schwerer, als es klingt:

Höre niemals auf, ein Held zu sein.

Sei der Held für deine Gegner, und sie werden sich, wenn die Zeit gekommen ist, daran erinnern.
Gefühle sind eine Verbindung. Sie überdauern die Zeit und finden zu den Menschen zurück, den du liebst.
Hier schließt sich mein Kreis und meine Message. Es ist keine neue Message, sondern eine alte, verpackt in einen anderen Rahmen als "Liebe deinen Nächsten!".
Kann man dem denn Vertrauen? Deine Entscheidung, dein Skillniveau, dein Screening wie weit du gehst.
Ein Held ist nicht immer der Glücklichste in einer Geschichte, das ist seine Illusion.
Dafür macht er andere Menschen glücklich.

Die wichtigste Frage, die du dir jetzt stellen musst, ist:

Wie sehr vertraust du dir selbst, ein Held zu sein?

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Comments 1

  1. Erstmal ein dickes Lob an Deine weisen Worte, die ich von der restlichen Masse an Pickup-Artists in der Form nicht gewohnt war.
    Mir gefällt, dass Du eine weitreichende Kombinationsfähigkeit besitzt und diese bis zum Ende konsequent durchziehst. Daraus resultiert ein intelligentes Konstrukt, in dem Du einen Helden kreierst, der so mächtig ist, die Welt – mit simplen Tricks und Veränderungen – zu verändern. Sollte wir allerdings nicht ein Held für jeden sein statt lediglich ein Held für jemanden? Auf jeden Fall eine gelungene Pflichtlektüre für alle. Sie weist auf den Boden der Tatsachen hin, wo wir uns im Endeffekt alle bewegen und beschreibt Werte, die leider zu sehr in Vergessenheit geraten sind.

    Leider leben wir wirklich in einer kranken, verkorksten Welt und in Gesellschaften, in denen es einen Horizont für das Denken gibt und sowohl das Feingefühl als auch die Weitsicht fehlt. Können wir das ändern, indem wir uns selbst ändern? Was ist mit Situationen, in denen wir uns bereits geändert haben, die aber keine Änderung -außer für uns selbst- herbeiführt?

    Abschließend finde ich es gut, dass Du die Frau nicht als Objekt siehst und alle gleichwertig betrachtest, sodass der Artikel nicht nur für Männer sondern genauso gut für Frauen fungiert. Gefällt mir, deine Ansicht vom „Rezept der Liebe“.

    P.S.: Wo hast Du die Kristallkugel erworben, mit der Du so fern in die Zukunft blickst? 😉

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